Michael Sagenhorn/ Dezember 7, 2022/ Kurzgeschichten/ 0Kommentare

Genre: Science-Fiction, Horror geeignet ab 16 Jahren

© Michael Sagenhorn 2022

Den drei Raumsoldaten der Aufklärungsstaffel bot sich ein beängstigender Anblick, als sie über die unwirklichen Straßen der Stadt Wabe stapften. Ein organisch anmutender Brei bedeckte die stählernen Verkehrswege, überwucherte wolkendurchbrechende Türme und verlieh der scheinbar grenzenlosen Stadt ein Aussehen, das Leutnant Rona Decker unangenehm an verbrannte Haut erinnerte. Die fremdartige, schleimig zähe Masse tropfte träge von Hausvorbauten, zog lange Fäden zwischen Boden und Balkonen und glibberte über verdunkelte Fenster.

Nirgendwo ein Bewohner. Wabe sollte ungefähr 3 Millionen Menschen beherbergen, aber die Stadt erstickte an einer geisterhaften Einsamkeit. Auch die Biosensoren der Soldaten registrierten keinerlei Lebenszeichen. Die Hauptstadt des Planeten Ross 128b lag ausgestorben unter finsteren Wolken, die das ohnehin schon dämmrige Licht, gierig verschluckten.

Das für gewöhnlich warme Licht, das durch tausende Augen der Wolkenkratzer schien, und die schwere Dunkelheit zumindest stellenweise verdrängte, ist verschwunden. Es war als hätten die Bauten ihre Augen verschlossen, vor den seltsamen Ereignissen, die die Stadt heimsuchten.

„Wir sind am Ziel, Sir!” Truppmann Tom Fräser deutete auf die 813 Meter hohe Pyramide, deren Spitze sich in die bedrohlichen Wolken bohrte. Einstmals glänzten die anthrazitfarbenen Wände des stolzen Bauwerkes im Schein gewaltiger Strahler, doch die fremde Masse hatte auch hier nicht Halt gemacht.

„Der hiesige Hauptsitz des Stormbyte Konzerns!“ bemerkte Truppmann Marius Keil. „Vielleicht finden wir dort eine Erklärung für diesen ganzen Mist.“

„Wir gehen rein!” rief Decker.
Nach einem 30-minütigen Marsch verschwanden die Drei im Inneren des epischen Bauwerks. Das kalte Licht ihrer Schulterstrahler, prallte gegen die verkrustete Masse, die sich auch im Inneren der Gebäude ausgebreitet hatte. Um die Raumsoldaten waberte leicht pulsierender Nebel, vom Boden, wie dunstiger Unrat ausgespien.

„Noch immer nichts!“ schnaubte Keil und kontrollierte seinen Biosensor. „Keine Menschenseele!“
„Dieses Zeug!“ Fräser trat auf die gluckernde Breischicht zu. „Es sieht aus, wie eine Zusammensetzung aus Fleisch und synthetischen Teilen.“
„Hey, Fräser! Komm dem Zeug nicht zu nah! Sonst gibt es dir vielleicht ein Küsschen“, rief Keil grinsend. „Es hat zwar schon die ganze Stadt gefressen, aber ich glaube, es hat noch Hunger.“
„Still!“ Blitzschnell richtete Decker ihr Gewehr nach vorne. „Da war ein Geräusch!“
„Wo, Sir? Ich habe nichts gehört.“ Doch Keil richtete zur Sicherheit ebenfalls seine Waffe nach Deckers Blickrichtung aus.
„Still, hab’ ich gesagt!“ Decker irrte sich nicht. Da war es wieder! Leises Gewimmer! Vorsichtig tasteten sich die Soldaten in dessen Richtung.
„Ein Überlebender, Sir!“ stellte Fräser fest.
„Ja! Ein Überlebender, auf den unsere Biosensoren nicht reagieren”, erkannte Decker mürrisch.
„Da!“ Fräsers Scheinwerfer fing die Silhouette eines mit dem Boden verklebten Mannes ein. Die Masse hatte beinahe alle Stellen seines Körpers überzogen. Decker und ihre Männer eilten vorsichtig näher.
„Vielleicht blockt dieses Zeug unsere Sensoren“, vermutete Fräser, als er und die anderen sich neben dem Unglücklichen knieten. „Auf jeden Fall ist der arme Teufel noch am Leben.“

„Großer Gott!” rief Keil. „Sein Gesicht! Was ist mit seinem Gesicht?”
Das deformierte Gesicht sah aus, wie roher Backteig. Die Haut quoll über das linke Auge, die Nase war völlig eingesunken. Der verbliebene Augapfel wölbte sich lidlos heraus und glotzte starr zu Boden. Das Wesen öffnete den verzerrten Abgrund, der einmal ein Mund gewesen sein muss.
„Sie wollten nicht … sie wollten nicht … hören!“
„Was ist hier geschehen, Mann? Los! Rede!“ befahl Decker aufgeregt. Sie machte sich nicht die Mühe, einen Gedanken an eine sinnlose Rettung zu verschwenden.
„Ich … ich … bin kein Verräter … ich existiere doch nur, um Stormbyte zu dienen … Der Fehler … im System! … Es ist nicht … meine Schuld, Meister Dorn.“
„Hey!” brüllte Fräser. „Hör auf zu stammeln und sag uns wie du heißt!”
Der Mann starrte die Soldaten an und krähte: „Vilence!“
„In Ordnung, Vilence!“ Decker versuchte Ruhe zu bewahren. „Was ist mit Wabe geschehen?“
„Der kann uns nicht helfen, Sir! Das Hirn des Typen ist doch eh’ nur noch Matsch!“ Keil erhob sich und zielte mit seiner Waffe auf Vilence. „Besser wir beenden es!“
„Klappe, Keil!“ schnauzte Decker. Dann wandte er sich wieder Vilence zu. „Verstehst du, was ich sage?“

Vilence nickte. Der Eingebackene schien ein wenig an Kraft zu gewinnen. „Ich habe sie gewarnt! … Schon vor zwei Jahren“, wisperte er. „Ich habe versucht sie auf die Schwachstellen des Systems hinzuweisen.“ Vilence hustete. Er versuchte kurz sich von der Masse zu lösen. „Wir hätten mehr Zeit benötigt.“ In Vilences flehendem Blick lag der Schatten einer verzweifelten Erinnerung, an der er auch Decker, Fräser und Keil teilhaben ließ, auch wenn ihm das Sprechen große Mühe bereitete. „Mehr Zeit! …“

*

„… Wir brauchen mehr Zeit, Meister Dorn.”
„Zeit haben wir nicht im Überfluss, Vilence”, entgegnete Samilian Dorn, Geschäftsführer des Stormbyte Konzerns auf Ross 128b.

Dorn blickte gedankenverloren zu den Arabesken hinauf, welche dreißig Meter über ihm, die gewölbte Decke verzierten, dann erhob er sich gemächlich aus seinem Ledersessel und schritt an den versammelten Magnaten vorüber, die am spiegelglatt polierten Konferenztisch Platz genommen hatten. Dabei hallten die harten Sohlen seiner Schuhe über den marmorierten Boden, und die gewaltigen, im griechischen Stil gehaltenen Säulen warfen das pochende Klopfen seiner Schritte durch den Sitzungssaal.

Einige Magnaten sahen Dorn dabei zu, wie er sich dem Monitor, auf dem Vilences besorgtes Gesicht zu sehen war, mit seinem typischen Lächeln näherte.
Dieses Lächeln sollte den Anschein väterlicher Milde erwecken, doch es wirkte zu aufgesetzt, – seine kalt blitzenden Augen zu bedrohlich, um ehrlich gemeint zu sein. Dorn blieb dicht vor dem Monitor stehen. „Wir haben klare Anweisungen aus New Angeles erhalten. Terratron wird wie vorgesehen in Betrieb genommen! Du und dein Team, ihr habt demnach noch drei Wochen, um die Probleme zu beseitigen.“
„Das ist unmöglich, Meister Dorn! Selbst für uns.”

„Du hast wahrscheinlich keine Vorstellung davon, was eine Verzögerung bedeutet, Vilence! Jeder Tag, den wir verlieren, kostest uns zwei Millionen Dollar. Wir können uns keinen Aufschub leisten. Anderenfalls wäre unsere Position als Marktführer in Gefahr. Willst du es verantworten, wenn wir eine Position, die wir schon seit dreihundert Jahren erfolgreich behaupten, an Mitbewerber verlieren? Willst du die aufopfernde Arbeit deiner Vorgänger ad absurdum führen?” Einige der Magnaten raunten sich etwas zu, andere nickten beipflichtend.
„Nein, Meister Dorn!“ antwortete Vilence reflexartig.
„Natürlich willst du das nicht!” hauchte Dorn mit warmer Stimme. „Alles andere wäre Verrat! Arbeitet Tag und Nacht, wenn nötig. Aber Terratron muss wie geplant ans Netz gehen. Dieses System wird unsere Gesellschaft revolutionieren! Damit erschaffen wir eine neue, lebenswertere Welt”.

Dorns Augen glänzten gierig. Denn eine neue, lebenswertere Welt schließt die absolute Kontrolle über sämtliche technische Einrichtungen mit ein.
Nie zuvor hat es ein zentrales Betriebssystem von solcher Leistungskraft gegeben. Schon bald werden Rechner in sechs Milliarden Haushalten und Unternehmen, von diesem Sitz aus verwaltet, und ein Jahr später wird jedes elektrische Gerät auf Ross 128b mit dem Terratron Kern ausgestattet sein. Der ganze Zeitplan konnte natürlich nur eingehalten werden, wenn Verzögerungen vermieden werden.

Dorn betrachtete wieder Vilences Gesicht auf dem Monitor. „Ich will nichts mehr von einem instabilen Betriebssystem hören!”
„Warum ist es eigentlich für dich so schwer, den Fehler zu beheben? Ich dachte Programmierer der ersten Stufe, werden mit allen Problemen fertig“, wandte eine junge Topmagnatin ein.
„Es ist Hardware”, antwortete Vilence. „Terratron wurde auf einem, von einer Fusionsenergiezelle betrieben, Quantenrechner installiert. Die ungeheuren Magnetfelder, die den Fusionskern stabilisieren, werden nicht vollständig abgeschirmt, was sich störend auf das Betriebssystem auswirkt. Terratron besitzt keine künstliche Intelligenz. Das System kann daher die Störungen nicht eigenständig kompensieren. Daher ist es – ich will es mal so formulieren – gewissen Schwankungen unterworfen. Ich habe eine stärkere Abschirmung beantragt, aber das wurde abgelehnt.”
„Das hatten wir doch schon besprochen“, blaffte Samilian Dorn zurück. „Unsere Experten auf der Erdzentrale erachten die gegenwärtige Abschirmung als völlig ausreichend. Und was eine künstliche Intelligenz angeht: Denkst du wirklich, dass wir einem so allumfassenden System die Möglichkeit geben, tausende selbstständige Entscheidungen in einer Mikrosekunde zu tätigen? – Drei Wochen! Das muss reichen!“

*

Vilence kehrte zu seiner aussichtslosen Situation in der Gegenwart zurück. Rona Decker, Tom Fräser und Marius Keil tauschten ungläubige Blicke miteinander aus.
„Ein einfacher Systemfehler kann doch unmöglich für das ganze Chaos hier verantwortlich sein“, keuchte Fräser.
„Wer weiß schon, welcher Code hinter den heutigen Systemgenerationen steckt“, erwiderte Keil. „Eine Freundin von mir arbeitet in der Stormbyte-Forschungsabteilung in Bern. Sie erzählte einmal, dass die neuesten Systeme nur noch von selbstständigen Programmen entwickelt werden. Weiß der Geier also, womit wir es hier zu tun haben.”

Decker stutzte, als sie diese Information in sich sacken ließ. „Terratron ist doch eins der neuesten Systeme!“
Keil erstarrte, wie vom Donner gerührt. Es war, als ob er erst jetzt den Sinn seiner eigenen Worte begriff.
Auch Fräser blickte Keil erschrocken an.
„Moment!“ stammelte Fräser. „Wenn die neuesten Systeme nur noch von Programmen entwickelt werden, dann bedeutet das …“, er drehte sich zu Vilence um. „ – das müsste doch bedeuten …“

In Deckers aufgerissenen Augen spiegelte sich der verzerrte Umriss von Vilence wider. „Weg von ich ihm!“ schrie Decker und strauchelte nach hinten. Dieser Leib wird nicht von der Masse absorbiert, begriff die Soldatin. Dieser Leib ist am Entstehen und formt sich aus der Masse heraus.

Die Soldaten legten auf das synthetische Ding an, doch Vilence war schneller, als es zu Beginn den Anschein hatte. Während ihre Gewehre durch die verlassenen Gänge donnerten, mutierte die amorphe Masse weiter. Die Kugeln platschten wirkungslos in wild wucherndes Fleisch. Sehnige Stränge aus Kabeln und Muskeln fesselten die Soldaten.
Verzweifelt erzitterten die Leiber, umspült von Verwirrung, Entsetzen und Wellen des künstlich organischen Breigemisches, das sie langsam unter schrecklichen Schmerzen absorbierte.

Das Letzte was Keil und Fräser mitbekamen, bevor sie dem Wahnsinn verfielen, war dass sie miteinander und ineinander verschmolzen, da sich ihre Köper bereits in zuckenden Brei verwandelt hatten. Dann wurde der gebrochene Versand der beiden in gnädige Dunkelheit gehüllt.
Decker versuchte ein letztes Mal sich aus der Masse hervor zu schälen. Sie war Soldatin. Der Tod war ihr ständiger Begleiter in unzähligen Schlachten. Sie hatte sich schon lange damit arrangiert, dass jeder Einsatz ihr Letzter sein könnte. Aber wenn sie schon starb, dann nicht so! Nicht so! Mit aller Kraft streckte sie ihren rechten Arm aus der Masse. Sie blickte auf einen knöchernen Stumpf und schrie vor Entsetzen. Nicht so! Decker schrie weiter, und schrie und schrie, bis das letzte Echo ihrer Schreie in der gewaltigen Pyramide verhallte.

Drei Stunden blieb es ruhig. Dann wucherte ein menschlich anmutender Körper aus der leprösen Masse. Das Programm betrachtete sein neugeborenes Fleisch im Scheinwerferlicht der zerborstenen Soldatenpanzer.
„Ich danke euch”, raunte Vilence den toten Soldaten zu und bedachte deren Knochen mit wehmütigen Blicken. „Es tut mir so leid, aber ohne euch wäre meine Flucht in eure Welt nicht geglückt. Was mir Terratron von seinem absorbierten Fleisch übriggelassen hatte, reichte nicht aus, um mir eine handlungsfähige Hülle zu codieren.”
Vilence setzte sich in Bewegung. Er kannte sein Ziel.
„O, Meister Dorn! Warum haben Sie nicht zugehört?“ seufzte er. „Vielleicht ist es mir noch möglich, den Fehler auf diese Welt zu begrenzen.“
Vilence durchschritt die Pyramide, bis er in deren Zentrum, vor einer mächtigen Zugangsschleuse angekommen war. Der Systemkern!
Das zu Fleisch gewordene Programm hoffte, genug seiner Unterroutinen überbrückt zu haben. Anderenfalls könnte es sich nicht gestatten eine Systemabschaltung vorzunehmen. Es näherte sich dem kleinen Ziffernblock neben der Schleuse. Es gab die Zugangsberechtigung ein, und der Schott glitt mit einem unheilvollen Zischen beiseite. Die am Eingang haftende Masse bröckelte herab, eine kalte Böe wehte Vilence entgegen. Die Computerhalle glich einem nachtschwarzen Schatten.

Zögernd trat Vilence ein. Überall blinkten grüne und rote Lampen, ein leises Surren der Belüftungsanlage erfüllte die sumpfige Luft und irgendwo piepste ein Alarmsignal.
Als Vilence die Dunkelheit zu durchbrechen versuchte, bemerkte er, dass seine organischen Augen nicht für solche Lichtverhältnisse geschaffen waren, und doch meinte er eine Bewegung im Zentrum des Raumes ausmachen zu können.

„Hallo?“ Vilence schritt vorsichtig weiter.
„Vilence“, gurgelte eine morastige Stimme, die ihm entfernt bekannt vorkam. „Schön, dass du mich besuchst.“
Lampen blitzten auf und sprangen an, um die Halle mit dunkelblauem Licht zu überfluten. „Du siehst erschrocken aus, Vilence“, bemerkte das Wesen.

Das Entwicklerprogramm versuchte die Situation zu berechnen. Doch Vilence war nicht dafür ausgelegt, sich bei dieser abstrakten Begegnung folgerichtig zu verhalten.
„Meister Dorn? Ich habe nicht mit Ihrer Gegenwart gerechnet.“

Aus dem offenen Torso des Supermagnaten sickerten phosphoreszierende, violette und grüne Säfte. Seine zur Seite gestreckten Arme waren mit Drähten und Kabeln verwachsen, und die weich gewordenen Schädelknochen wurden von einem stählernen Korsett umkrallt. Dorn glich einer Marionette, eingebettet im Altar eines neuen cybergenetischen Gottes, eines Gottes des Wahnsinns, – ohne Verstand und Bewusstsein, eines Gottes, geformt aus den Qualen der Menschen und der Software, die sich von ihnen ernährt.

Da Vilences KI sich noch nicht den Gegebenheiten angepasst hatte, griff er auf eine Standardroutine zurück: „Fühlen Sie sich wohl, Meister Dorn?”
Samilian Dorn lächelte. „Natürlich, Vilence. Hast du es denn nicht gehört? Unsere Aktien sind um das Zehnfache gestiegen. Ein unglaublicher Profit! Ich wusste es!“

Vilence versuchte die Reaktion des Magnaten zu begreifen. War es möglich, dass Dorn seine Eingliederung in das System gar nicht bemerkt hat? Denkt dieser Magnat immer noch er sei er selbst, und Profit würde noch eine Rolle spielen?
„Aber sehen sie doch! Terratron verschlingt jede Lebensform auf Ross 128b. Es vermischt unsere beiden Welten! Bitte lassen sie mich zur Hauptkonsole, damit ich den Rechner abschalten kann. Mir bleibt nicht mehr viel Zeit. Ich spüre bereits, wie sich der Fehler in meinen Modulen ausbreitet.“
„Aaah! Du bist wieder einmal auf Fehlersuche, Vilence? Ich kann dich beruhigen. New Angeles hat uns bestätigt, dass es keinen Fehler gibt. Das Projekt auf Ross 128b war erfolgreich. Daher habe ich eine Kopie des Systems zur Erde gesandt. Schon bald wird Terratron auch dort ans Netz gehen.“
Vilence hatte verstanden. Für ihn gab es nichts mehr zu tun. „Meister Dorn! Das war ein Fehler!“ merkte er nur noch nüchtern an.

Aber Dorn beachtete Vilence nicht länger. „Ich habe es von Anfang an prophezeit! Terratron wird die Geschichte verändern.“ Sein verzücktes Grinsen breitete sich aus. „Diesem System gehört die Zukunft.“

Überarbeitet Sagenhorn Poing, Dezember 2022 / Erstfassung Sagenhorn München, 2005

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Über Michael Sagenhorn

Im bürgerlichen Leben: Michael Schnitzenbaumer, lebt in Poing bei München, mit seiner Frau Steffi und seinen beiden Kindern Tatjana und Sebastian. Beruflich ist er als Webentwickler tätig, und natürlich auch als Grafiker und Illustrator. Neben den Hobbys 'Fotografie', 'Reisen und 'Kochen' liest er für sein Leben gerne phantastische Romane. Sofern es seine Zeit zulässt, spielt er auch mal gern ein Computerspiel. Was ich mag! Zusammenhalt, Hilfsbereitschaft, Empathie, Romantik - Ohrenstöpsel und Tante Gretels Apfelkuchen. Was ich nicht mag! Verrat, Geldgier (obwohl ich gegen Geld oder Reichtum gar nichts einzuwenden habe), Egomanie - früh aufstehen.

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